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RÜCKBLICK
      
06. Juli 2019 Besuch der Märchenfestspiele in Hanau

Im Rahmen der gemeinsamen Ferienspiele der Gemeinden Ranstadt und Glauburg bot der Kulturkreis Großgemeinde Ranstadt traditionsgemäß allen Kindern zum Ferienstart einen kostenlosen Besuch der Brüder Grimm Festspiele in Hanau an. Im Amphitheater Schloss Philippsruhe wurde das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“, ein Familienstück mit Musik, aufgeführt. 25 Kinder sowie einige Familienangehörige hatten sich zu dieser Fahrt angemeldet, die von zwei Vorstandsmitgliedern begleitet wurden.
Was tun, wenn einem Esel sein Zuhause in einem Zirkus nicht mehr gefällt? Er reißt aus und macht sich auf den Weg in ein neues, abenteuerliches Leben. Unterwegs trifft er einen Hund, der von seinem Besitzer zu Hunderennen gezwungen wurde, eine Katze, deren Besitzerin in ein Pflegeheim musste, und einen Hahn, der im Suppentopf landen sollte. Da sie alle sehr musikalisch sind, beschließen sie, zusammenzubleiben und nach Bremen zu reisen, um dort ihr Glück als Musikband zu versuchen. Aber wie sollen sie sich nennen? Nach einigem Hin und Her ist ein passender Name gefunden „Die Bremer Stadtmusikanten“. Auf ihrem Weg müssen die doch sehr unterschiedlichen Tiere so manches Abenteuer bestehen, wobei in schwierigen Situationen der eine auf den anderen angewiesen ist. Auch als sie auf eine gefährliche Räuberbande treffen, wissen sie, dass sie zusammenhalten müssen, um nicht in Gefahr zu geraten. Am Ende siegt das Gute über das Böse und Tiere und Räuber singen vereint „Bremen ist da, wo wir Zuhause sind“.
Die Aufführung hat allen Besuchern großen Spaß gemacht. Einige Kinder ließen es sich nicht nehmen, nach der Vorstellung zur Bühne zu eilen und die Akteure um ein Autogramm zu bitten. Frohgelaunt wurde die Heimfahrt angetreten.
      
10. Mai 2019 Ein Tag in Heidelberg

Das Schloss sowie das Haus der Astronomie auf dem Campus des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg waren Stationen einer Tagesfahrt des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt.
Bei einer Führung durch die wohl berühmteste Ruine Deutschlands und dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Heidelberg wurde den Teilnehmern das Leben bei Hofe vor Jahrhunderten näher gebracht. In zwei Gruppen aufgeteilt erzählten die in historischen Gewändern gekleideten Gästeführer bei diesem Rundgang Geschichten über „gemeines Tagwerk und höfischen Glanz“ und gewährten Einblicke in den Alltag der Bewohner des Schlosses, das bis zu seiner Zerstörung durch die Soldaten Ludwigs XIV 1689  und der Sprengung durch französische Pioniere 1693 im Pfälzischen Erbfolgekrieg die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz war.
Nach einer stärkenden Mittagspause im historischen Backhaus im Schloss war die Gruppe bereit für den anschließenden Weltallflug im Hause der Astronomie, dem Zentrum für astronomische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Königstuhl.
Eine erfahrene Astronomin aus dem Team des Zentrums begrüßte die Teilnehmer im Foyer des 2011 bezogenen und architektonisch sehr interessanten galaxienförmigen Gebäudes und gewährte interessante Einblicke in die Welt der Astronomie, bevor „die große Reise ins Universum“ begann. Im Planetarium, einem multimedialen Hörsaal mit 101 Sitzplätzen, startete der Weltallflug von der Erde aus über die Internationale Raumstation ISS hinaus in unser Sonnensystem. Die Besucher konnten entscheiden, welche Planeten und deren Monde angeflogen werden sollen. Die Bilder, die hierbei an der Planetariumskuppel gezeigt wurden, sind aus realen Aufnahmen von Weltraumteleskopen und Raumsonden zusammengesetzt. Weiter ging die Reise durch die Milchstraße und zu entfernten Galaxien, bevor die Gruppe wieder sicher auf der Erde landete.
Abschließend blieb den Teilnehmern noch Zeit, die historische Heidelberger Altstadt zu besuchen. Ein Bummel durch die verwinkelten malerischen Gassen oder ein Lokalbesuch rundeten den ereignisreichen Tag.
Diashow - Schlossbesichtigung
Diashow - Haus der Astronomie
Jahreshauptversammlung des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt
Willy Schlenkrich leitet für weitere zwei Jahre die Geschicke des Vereins
Der 1. Vorsitzende Willy Schlenkrich begrüßte die anwesenden Mitglieder zur ordentlichen 22. Jahreshauptversammlung des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt im Gemeinschaftsraum der katholischen Kirche St. Anna. Als wichtigster Tagesordnungspunkt stand die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm.

In seinem Bericht ging er auf die Namensgebung des Vereins ein. Man wählte bewusst die Bezeichnung Kulturkreis Großgemeinde Ranstadt, um zu verdeutlichen, dass der Verein nicht ortsteilgebunden, sondern für die gesamte Großgemeinde aktiv sein soll zum Zweck der Förderung  von Kunst und Kultur. Heute zählt der Verein 118 Mitglieder einschließlich 42 Mitgliedern aus der näheren und weiteren Umgebung, die nicht zur Großgemeinde zählen. Darüber hinaus sind 48 Nichtmitglieder registriert, die regelmäßig über die Angebote informiert werden und gerne an den Veranstaltungen teilnehmen.

Im Namen des Vorstandes dankte er Pfarrer Mantuba als Pfarrer der Kath. Kirchengemeinde St. Anna und Pfarrer Philipp als Pfarrer der Ev. Kirchgemeinde für die Nutzung der Kirchen und Räume des Gemeindezentrums für Veranstaltungen. Ebenso dankte er Bürgermeisterin  Reichert-Dietzel und den Gremien der Gemeinde Ranstadt für die gute Zusammenarbeit und insbesondere für die Zuwendungen, die der Verein im vergangenen Jahr entgegennehme dufte.

Rückblickend erinnerte er an die stets gut angenommenen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Zu den Höhepunkten zählten die 3-Tagesfahrt nach Dresden mit Besuch der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber auf der Felsenbühne Rathen im Elbsandsteingebirge, die Fahrt ins Taubertal mit Kloster Bronnbach, Schloss Weikersheim und Herrgottskirche in Creglingen sowie das Konzert mit den Matzsingers am Vorabend des 1. Advent.  

Auch 2019 wird ein vielfältiges Programm geboten. Bereits Ende Januar führte eine 2-Tagesfahrt nach Hamburg mit Besuch eines Konzerts im Großen Saal der Elbphilharmonie, an der 60 Personen teilnahmen. Am 10. Mai findet eine Tagesfahrt zum Haus der Astronomie sowie eine Führung im Schloss in Heidelberg statt. In Verbindung mit den Ferienspielen der Gemeinden Ranstadt und Glauburg werden am 06. Juli Kinder aus beiden Großgemeinden kostenlos die Märchenfestspiele in Hanau besuchen. Auf dem Programm steht das Familienstück mit Musik „Die Bremer Stadtmusikanten“. Auf vielfachen Wunsch wird wieder ein Besuch der Bad Hersfelder Festspiele ins Programm genommen, wofür bereits Karten für das Musical „Funny Girl“ am 20. Juli gekauft wurden. Vom 17.-18. August ist eine 2-Tagesfahrt durch das Münsterland mit Besichtigung verschiedener Schlösser und Burgen geplant. Eine Wanderung im Osteinischen Landschaftspark „Amors Garten“, einem Plateau zwischen Rüdesheim und Assmannshausen, ist für den 14. September fest gebucht. Gästeführer ist der durch Funk und Fernsehen bekannte Wolfgang Blum aus Geisenheim. Am 2. November wird in Verbindung mit einer Führung in der Van Gogh-Ausstellung im Städel auch die neue Frankfurter Altstadt besucht.
Nach Verlesen des Protokolls der Mitgliederversammlung 2018 durch den Schriftführer Erhard Reuning wurde dem Schatzmeister Eberhard Mildner durch die Kassenprüfer Anna-Maria Jandl und Jens Kraffzick eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Es erfolgte die Entlastung des Vorstandes.

Den bisherigen Vorstandsmitgliedern Margarete Ickes und Tanja Ahrensmeier, die für Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung standen, dankte Willy Schlenkrich herzlich für ihre engagierte Mitarbeit mit einem Blumenstrauß. Besonderer Dank galt Margarete Ickes, die seit der Gründung des Vereins im Jahre 1997 ununterbrochen im Vorstand tätig war. Erhard Reuning stellte sein Amt als Schriftführer zur Verfügung, ist aber bereit, als Beisitzer weiter im Vorstand mitzuarbeiten.

Nun stand die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm. Schon im Vorfeld hatte sich Susanne Repp bereit erklärt, die Wahlleitung zu übernehmen.
Willy Schlenkrich wird weiterhin die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender lenken. Auch die 2. Vorsitzende Mechtild Kepp sowie Schatzmeister Eberhard Mildner wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neue Schriftführerin ist Erika Hirschfeld, als Beisitzer fungieren Erhard Reuning, Carola Schlegel, Liane Schlenkrich, Markus Ulrich und Yvonne Ulrich. Kassenprüfer für 2019 sind Jens Kraffzick und Klaus Hänecke.

Abschließend wurde aus den Reihen der anwesenden Mitglieder dem Vorstand für die Ausarbeitung und Durchführung  des interessanten und vielfältigen Programms gedankt, wozu ganz besonders das Konzert in der Elbphilharmonie in Hamburg den Teilnehmern in schöner Erinnerung bleiben wird.
Von links:  Margarete Ickes, seit der Gründung des Kulturkreises als Beisitzerin unterstützendes Mitglied in allen Belangen. Verabschiedet sich aus Altersgründen.
 Eberhard Mildner, Schatzmeister - Liane Schlenkrich, Beisitzerin - Erhard Reuning, Beisitzer - Carola Schlegel, Beisitzerin -
Willy Schlenkrich, Vorsitzender - Yvonne Ulrich, Beisitzerin - Markus Ulrich, Beisitzer - Mechthild Kepp, stellvertretende Vorsitzende -
Erika Hirschfeld, Schriftführerin - Tanja Ahrensmeier, bisherige Beisitzerin. Tritt aus beruflichen Gründen zurück.

Verabschiedung Margarete Ickes
Verabschiedung Tanja Ahrensmeier
Dankeschön an Susi Repp die sich als Wahlleiterin zur Verfügung stellte
Ein Konzert in der Elbphilharmonie.
Zwei erlebnisreiche Tage des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt in Hamburg
Von der einzigartigen Akustik im Großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg konnten sich jetzt Mitglieder und Gäste des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt selbst überzeugen.
Dem Vorsitzenden des Kulturkreises, Willy Schlenkrich, war es  mit Unterstützung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft gelungen für eine Veranstaltung ein begrenztes Kontingent der begehrten Karten zu sichern, um Interessierten den Besuch dieses besonderen Konzerthauses zu ermöglichen. Mit einem Doppeldeckerbus traten 60 Teilnehmer die 2-Tagesfahrt nach Hamburg an. Nach einem Zwischenstopp für ein Frühstück mit heißen Würstchen und Kaffee wurde eine Mittagspause  im Restaurant „AlterRatskeller“, in Celles Altstadt, dem größten Fachwerkensemble Europas, eingelegt. Der Ratskeller, sonst sonntags geschlossen, hatte extra für die Kulturkreisgruppe seine Tore geöffnet.
Bildergalerie Celle
Bildergalerie Hamburg Elbphilharmonie
        
In Hamburg angekommen wurde die Gruppe zu einer geführten Plaza-Besichtigung vor der Elbphilharmonie bereits erwartet.
In 3 Gruppen aufgeteilt wurden die Teilnehmer dann von ihren jeweiligen Gästeführern über Details zur Entstehung der „Elphi“ und den architektonischen Besonderheiten des Gebäudes aufgeklärt.
Danach ging es über die 82 m lange, gebogene Rolltreppe, die „ Tube“ , zur Plaza, auch bekannt als öffentliche Aussichtsplattform in der Elbphilharmonie.Von dort kann man aus verschiedenen Standorten einen herrlichen Rundumblick auf die Stadt und den Hafen genießen.
Nach dieser einstündigen Führung ging es weiter zum Einchecken ins Hotel Hampton by Hilton. Nachdem die Zimmer aufgesucht waren stand noch genügend Zeit zur Vorbereitung auf das Konzert am Abend zur Verfügung.
Voller Vorfreude wurde der Große Konzertsaal, der 2.100 Zuschauern Platz bietet, aufgesucht. Schon die Anordnung der Sitzplätze auf verschiedenen Ebenen ist außergewöhnlich. Kein Zuschauer sitzt weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Das Konzert war ausgebucht.
Auf dem Programm stand die Preisträger-Gala mit der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Douglas Boyd und den jungen Musikern und Sängern Elena Harsányi (Sopran), Elisabeth Brauß (Klavier), Friedrich Thiele (Violoncello) und Stefan Astakhov (Bariton), die für ihre herausragenden Leistungen in den letzten Jahren mit Preisen bedacht wurden.  Präsentiert im ersten Teil wurden Werke von
I. Mozart (Ballettmusik zur Oper „Idomeneo“, sowie die Arien: Ch’imi scordi die te? …Non temer, amato bene /Szene mit Rondo für Sopran mit obligatem Klavier und Orchester).
II. Tschaikowski (Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op.33 Violoncello und Orchester)
III. Nach der Pause wurde die Ouvertüre zur Mozart Oper „Don Giovanni,“ gespielt , die immer wieder als „Oper aller Opern“ bezeichneten wird.
IV. Im Anschluss daran sangen Stefan Astakhov (Bariton) / ElenaHarsányi (Sopran) die Arien zu Don Giovanni: „Là ci darem la mano“ / Duettino Zerlina / Don Giovanni,
V. um dann mit Rossinis Oper „Il barbiere di Siviglia“ und der Arie „Largo al factotum“, Cavantine des Figaro einen weiteren Höhepunkt darzubieten.
VI. Den Abschluß des Konzertes bildete das Konzert für Klavier und Orchester Nr.2 g-Moll von Camille Saint-Saëns.
Schon die ersten Töne ließen erkennen, warum der große Saal der Elbphilharmonie derzeit der gefragteste Konzertsaal der Welt ist.
Die Wandverkleidung mit rund 10.000 Gipsfaserplatten, aus denen die Oberfläche der Wände und Decken zusammengesetzt ist, reflektiert – zusammen mit einem Reflektor in der Mitte des Deckengewölbes – den Klang in jeden Winkel des Saals, ohne zusätzliche Verstärker.
Die Besucher waren begeistert und sparten nicht mit Lob und lange anhaltendem Applaus für dieses erstklassische Konzert und den Leistungen der Mitwirkenden.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen konnten sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie eine geführte Stadtrundfahrt unternehmen oder das Miniatur-Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, besuchen. Nach ca. 3 Std. Stadtrundfahrt oder Miniatur – Wunderland rundete ein Mittagessen im Fischrestaurant „Fischerhaus“  das Programm ab. Während der anschließenden Heimfahrt gab es
genügend Zeit um sich über die gewonnenen Eindrücke, die bei allen Beteiligten auf große Resonanz stießen, auszutauschen.

Bildergalerie Miniatur-Wunderland
Bildergalerie Restaurant Fischerhaus
Bildergalerie Stadtrundfahrt und Michaeliskirche
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