GRÜNDUNG UND SATZUNG - Kulturkreis

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Gründungsgeschichte und Satzung


Vorgeschichte

Die Musik- und Kunstschule Büdingen bot 1993 die erste Büdinger Gesangwoche für Gesangsinteressierte an. Als begeisterter Chorsänger belegte Herbert Wirth aus Dauernheim  einen Kurs bei der Gesangspädagogin Anne Lise Picard und schrieb sich anschließend als  Schüler bei ihr ein. Neben etwa zwanzig Schülerinnen war er der einzige Schüler.
Um Ihre Schüler / innen an öffentliches Auftreten zu gewöhnen veranstaltete Frau Picard  von Zeit zu Zeit kleine Liederabende und Konzerte.
In Absprache mit Herrn Pfarrer Schechter von der katholischen Kirchengemeinde St. Anna  in Ranstadt organisierte H.Wirh im Dezember 1993 dort ein erstes weihnachtliches Konzert mit der Schülergruppe. Drei Flötistinnen, ebenfalls Gesangsschülerinnen von Frau  Picard und der Student der Kirchenmusik, Sascha Heberling an der Orgel waren weitere Mitwirkende. (Sascha Heberling ist seit 2009 Kantor an der Marienkirche in Gelnhausen  und Bezirkskantor des Kirchenkreises Gelnhausen)
Das Konzert wurde in Ranstadt mit viel Beifall aufgenommen. In der Folge rief H. Wirth mit Frau Picard das „Solisten-Ensemble Anne Lise Picard" ins Leben. Weitere Frühlings- und  Herbstkonzerte fanden in Ranstadt statt, ebenso in Büdingen, Ortenberg, Gedern, Bad  Salzhausen und Bad Nauheim.
Schließlich konnte die Pianistin Silvia Marinescu aus Büdingen für weitere Veranstaltungen als Begleiterin am Flügel gewonnen werden. Letztendlich gab diese auch zwei viel beachtete Solo-Klavierkonzerte in Ranstadt. Auch das Ensemble Querblech aus Nidda  und das Stadtorchester Nidda konnten als Mitwirkende engagiert werden.
Im April 1995 fand in Ranstadt ein vielbeachtetes Frühlingskonzert mit Werken von Bach,  Beethoven, Händel, Mozart und Anderen statt. Unter den Besuchern waren auch Bürgermeister Landmann mit Gattin. Nach dem Konzert wurde  H. Wirth von Frau B. Landmann  angesprochen. Sie regte an, solche und ähnliche Veranstaltungen in Ranstadt doch öfter durchzuführen und ähnlich wie in Ortenberg einen kulturell engagierten Verein zu gründen.  H. Wirth musste zunächst weitere Überlegungen in diese Richtung aus gesundheitlichen Gründen absagen.
In Ranstadt fanden am 3.Dez. 1995, 12.Mai 1996 und 7.Dez. 1996 weitere gut besuchte  Veranstaltungen statt. Nach einem weiteren Konzert im Frühjahr 1997 kam es wieder zu  intensiveren Gesprächen zwischen Frau B. Landmann und H. Wirth. Man beschloss einen  kulturell aktiven Verein gründen zu wollen und begann Interessenten zu werben.


Gründung

Am 22 Oktober 1997 war es dann endlich soweit. Im Pfarrbüro der kath. Kirchengemeinde  Ranstadt treffen sich neun Personen zur ersten Gründungsversammlung.
Es waren:
Eheleute Melitta und Kurt Duchardt, Bobenhausen, Frau Maria Geitman, Ober-Mockstadt
Frau Anna Maria Jandl, Ranstadt
Frau Barbara Landmann, Ranstadt
Herr Rainer Landmann, Ober-Mockstadt
Frau Dorothea Meub, Ober-Mockstadt
Eheleute Hannelore und Herbert Wirth, Dauernheim
Die Anwesenden beschließen einstimmig die Gründung eines Vereins mit Namen
KULTURKREIS GROSSGEMEINDE RANSTADT
Die Bezeichnung „KULTURKREIS" wurde als Unterscheidung zu dem bereits in Dauernheim bestehenden „KULTURVEREIN" beschlossen.

Man wählte bewusst die Bezeichnung KULTURKREIS GROSSGEMEINDE RANSTADT um zu verdeutlichen, dass der Verein nicht ortsteilgebunden, sondern für die gesamte Großgemeinde aktiv sein soll.
Um zum Ausdruck zu bringen, dass der Verein eigenständig und nicht Teil der Gemeinde ist, wurde nicht die Bezeichnung „KULTURKREIS DER GROSSGEMEINDE RANSTADT"gewählt sondern auf das „DER" verzichtet.

Zweck des Vereins sollte sein: „FÖRDERUNG VON KUNST UND KULTUR FÜR DIE BÜRGER DER GROSSGEM1NDE RANSTADT".

Veranstaltung und Besuche von Konzerten und Theater-Aufführungen, Besuche von Musicals, kunstgeschichtliche Wanderungen und Exkursionen, Vorträge und Vortragsreihen sollten organisiert werden. Es sollen Fahrten mit kulturellen Inhalten durchgeführt werden, die von regionalen Bus-Unternehmen nicht angeboten werden.

In diesem Sinne wurde eine Satzung beraten, abgefasst und genehmigt. Der Verein konnte aktiv werden. Zum vorläufigen Vorstand wurden bestimmt:
1. Vorsitzender      Herr Herbert Wirth
2, Vorsitzende        Frau Barbara Landmann
Schriftführerrin      Frau Anna Maria Jandl
Kassenwartin          Frau Melitta Duchardt
Als Beisitzer:           Herr Kurt Duchardt
                                 Frau Hannelore Wirth
                                 Frau Maria Geitmann
                                 Frau Dorothea Meub
                                 Herr Rainer Landmann

Es wurde beschlossen ein bereits von H. Wirth für Samstag, 15. November 1997 in der katholischen Kirche geplantes Herbst-Konzert als erste Veranstaltung des Kulturkreises anzubieten. Geplant war dieses mit dem Kammerorchester Nidda, dem Solisten-Ensemble Anne Lise Picard und Silvia Marinescu am Flügel.
Bereits am 19. November 1997 fand danach die erste ordentliche Mitgliederversammlung mit 12 Teilnehmern statt. Der bereits bestehende Vorstand wurde bestätigt und beauftragt den Gründungsbeschluss und die vorliegende Satzung zur Registrierung als gemeinnützig anerkannter Verein im Vereinsregister beim Amtsgericht Friedberg einzureichen.
Die Eintragung als gemeinnütziger Verein unter Nr. VR 2245 im Vereinsregister beim Amtsgericht Friedberg wurde Anfang Juni 1998 bestätigt, mit der Auflage, in der Satzung einige kleine Änderungen vorzunehmen und eine Neufassung nachzureichen. Das führte zur „Satzung, 1. Änderung vom 24. März 1999", die dann beim Amtsgericht hinterlegt wurde.

Als nächste und zweite Veranstaltung des neu gegründeten Vereins erfolgte Anfang Dezember eine Fahrt zum küntlerischen Weihnachtsmarkt um und in der Ronneburg.

Satzung
Kulturkreis Großgemeinde Ranstadt
(1.
Änderung vom 24. März 1999)

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Kulturkreis Grossgemeinde Ranstadt" ›  mit
dem Zusatz "e. V. nach Eintrag in das Vereinsregister Nr. VR 2245.
Der Verein hat
seinen Sitz in 63691 Ranstadt.

§ 2  Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
 Sinne  des  Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung .
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur für die Bürger der
Großgemeinde Ranstadt.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Pflege der Kunst und Kultur, die
 Förderung von entsprechenden Leistungen, die Durchführung von Vortrags und
 Informationsveranstaltungen, Konzerten, Exkursionen, Tages- und Mehrtagesfahrten
mit kulturellen Inhalten, durch Besuche von Konzerten, Theater und Musical-Aufführungen,  Museen,
Ausstellungen und ähnlichem erreicht.
Insbesondere  sollen kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche erfolgen,
Weiterhin soll Unterricht in musischem Bereich angeboten werden.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig;
er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche  Zwecke


$ 4 Mitgliedschaft

Der Verein umfasst
a) ordentliche Mitglieder über 18 Jahre
b) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
 c) Ehrenmitglieder
   

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten,  der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die  Satzung des Vereins an.
Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich  besondere Verdienste um die Kunst, die Kultur oder um den Verein erworben  haben.
Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft erlischt:
1. Durch Tod.
2. Durch Austritt, der dem Vorstand, mit einer Kündigungsfrist  von drei Monaten,       schriftlich mitzuteilen ist.
3. Durch Ausschluss seitens des erweiterten Vorstandes.
a) bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.
b ) wegen unehrenhafter Handlungen.
c) wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen
    Zeitraum von 6 Monaten rückständig sind und ihre Zahlung
    nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach ergangener
   Mahnung erfolgt.
d) wegen vereinsschädigenden Verhaltens.
Der Ausschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des erweiterten  Vorstandes.
Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein
gegenüber.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins  teilzunehmen. Anträge zu stellen und vom vollendeten 18. Lebensjahr ab das  Stimmrecht auszuüben.
Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben  kann.
Das passive Wahlrecht
beginnt mit dem vollendeten 21. Lebensjahr.
Mitglieder ab 18 Jahren können in den erweiterten Vorstand gewählt werden.
Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und  sonstigen Leistungen monatlich im voraus zu entrichten. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

   
§ 6 Verwendung von Vereinsmitteln

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet
werden.
Die Mitglieder  erhalten keine  Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vere i ns fremd sind.  oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 Geschäftsjahr

Das erste Geschäftsjahr beginnt am 22. Oktober 1997
und endet mit dem 31. Dezember 1997.
Jedes weitere Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.

§ 8  Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
Die Mitgliederversammlung.
Der  Vorstand.
Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden ,  dem 2. Vorsitzenden. dem  Schriftführer und dem Kassierer.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei  Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der  stellvertretende Vorsitzende vertreten.
Der erweiterte Vorstand.
Die Mitgliederversammlung bestellt durch einfache Mehrheit
fünf  Beisitzer, die jeweils Vertreter eines Ortsteiles sein sollen.
Die Mitgliederversammlung kann durch einfache Mehrheit
beschließen,  dass weitere Beisitzer in den Vorstand gewählt werden.

§  9    Mitgliederversammlung

Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle  Mitglieder vom Vorstand, mit einer Frist von 14 Tagen, unter Angabe der  Tagesordnung schriftlich einzuladen sind.
Die Einladung kann auch durch Veröffentlichung in dem Bekanntmachungsblatt
„Mitteilungsblatt der Gemeinde Ranstadt"
erfolgen.
Anträge zur  Mitgliederversammlung müssen mindestens eine Woche vorher
schriftlich dem Vorstand eingereicht werden und  begründet sein.

Der Mitgliederversammlung obliegen:
1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes  
und des Berichtes der Kassenprüfer.

2. Entlastung des gesamten Vorstandes.
3.  Wahl des neuen Vorstandes.
Der  Vorstand wird auf 2 Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt.  Er führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl.
Die Wahl des 1. Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen  Mitglieder des Vorstandes in einem besonderen Wahlgang zu  erfolgen.

4.Wahl von zwei Kassenprüfern.
Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.
Einmalige Wiederwahl ist zulässig, wobei jedoch von den
Kassenprüfern jeweils einer ausscheiden muss.
5. Jede Änderung der Satzung.
6. Entscheidung über die eingereichten Anträge.
7. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
8. Auflösung des Vereins.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand  
einberufen  werden, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich mit  Angabe des Grundes beantragt.
Der Vorstand kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.
Jede ordnungsgemäß anberaumte ordentliche oder außerordentliche
Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.  Sie  beschließt über Anträge durch  einfache Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des
Vereins betreffen.
Über die Mitgliederversammlungen und  deren  Beschlüsse ist  ein Protokoll anzufertigen,  das vom Vorsitzenden zu unterschreiben und von einem anderen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

§ 10 Vorstand und erweiterter Vorstand

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsmäßige Verwaltung aller
Ämter und hat im Verhinderungsfalle eines Vorstandsmitgliedes für rechtzeitige  Stellvertretung zu sorgen.
Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind bei Bedarf durch den
1. Vorsitzen den, im Verhinderungsfalle durch dessen Stellvertreter, einzuberufen.
Die Einladung hat in der Regel 8 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der
Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens  zwei Tagen bei telefonischer Bekanntgabe.


Der  Vorstand und der erweiterte Vorstand sind beschlussfähig, wenn mindestens
die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand
beschließen mit Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei
Stimmengleichheit gibt die Stimme des, die Vorstandsitzung leitenden,
Vorstandsmitglieds den Ausschlag.
Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung
leitenden Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Niederschrift ist aufzubewahren.
Die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes üben ihre Ämter  ehrenamtlich aus.

§ 11 Satzungsänderung

Satzungsänderungen können nur mit 3/4 -Mehrheit der anwesenden stimmberech tigten Mitglieder beschlossen werden.

§ 12 Haftung

Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen. die vom  Vorstand eingegangen werden, soweit der Betrag von DM 500 .- oder EUR 250.- für den Einzelfall nicht überschritten wird.
Verbindlichkeiten über DM 500.- oder EUR 250.- bedürfen zu
ihrer Gültigkeit  eines
Mehrheitsbeschlusses des erweiterten Vorstandes.

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zwecke einberufenen  außerordentlichen Mitgliederversammlung mit  3/4 Mehrheit der anwesenden  stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen der  Gemeinde  Ranstadt zu, die es  unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwe c ke zu verwenden  hat.
Ranstadt,  den 22.  Oktober 1997
gezeichnet: Anna  Maria Jandl, Kurt Jürgen  Duchardt,  Maria Geitmann, Melitta  Duchardt, Herbert H. Wirth, Hannelore Wirth, Rainer Landmann,
Dorothea  Meub,  Barbara Landmann.
   

1. Änderung: Ranstadt. den 24. März 1999





 

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